Die Landung der Astronauten auf dem Mond
Oder: Die Eroberung des Mondes

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Die Frage nach der Form, der Funktion und unserem Lebenssinn im Kosmos wird nicht auf dem Mond entschieden, sondern dort, wo wir Menschen die uns umgebende Natur beobachten und erkennen können, wo wir durch Messungen und Vergleiche Tatsachen ermitteln und damit wissen, was wirklich ist.

Dabei sind theoretische Denkansätze sehr nützlich, wenn sie im Urgrund des natürlichen Geschehens in der Natur wurzeln. Davon abgehobene theoretische Phantasiegebilde sind wohl denkbar, aber haben mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Selbst wenn solche Theorien mathematisch schlüssig dargestellt werden können, sind sie nur Ergebnisse des menschlichen Intellekts und dienen dem Versuch, etwas erklären zu wollen. Erklärungen sind keine Tatsachen, sondern theoretische Denkmöglichkeiten.

Eigentlich hätte die Überschrift über dieses Thema „Das Wettrennen zum Mond" heißen sollen, aber als die ehemalige Sowjetunion als erster Staat einen Satelliten um den Erdkreis geschossen hatte, begann ein politisches Wettrennen der Menschheits-Beglückungssysteme zwischen dem sowjetischen Kommunismus und dem US-Liberalkapitalismus.

Heute, nachdem über dreißig Jahre nach den Mondflügen vergangen sind, ist es ruhig um den Mond geworden. Nüchternheit im Denken ist eingetreten und man fragt, ob es sich gelohnt hat, über hundert Milliarden Dollar allein in den USA für ein solches Unternehmen auszugeben. Nun, es steht auf dem Mond die US-amerikanische Fahne, wie im Fernsehen gezeigt und somit hat nach altem Kriegsrecht und Eroberungstradition jener Staat dieses neue Mondland in Besitz genommen, der es zuerst betreten hat und wird es, wenn notwendig, heftig verteidigen.

Die Sowjetunion war wohl früher als die USA im leeren Weltraum, aber dort weht keine russische Flagge und es wäre sinnlos, den im Weltraum zurück gelassenen Müll und Schrott mit Fahnen zu markieren.

Dafür waren aber die Russen erfolgreicher im Bau von Raumstationen und wie sich gezeigt hat, sind diese Stationen in rund fünfhundert Kilometern Höhe für die wissenschaftliche Forschung und besonders die Nachrichtentechnik so bedeutend, dass man sie nicht mehr missen möchte.

Und wie ist es damit bezüglich des Mondes? Was hat man für die hundert Milliarden bekommen, die die USA dafür ausgaben? Wissenschaftliche Erkenntnisse? Welche? Die Akten der US-Weltraumbehörde, ein ziviles Aushängeschild der militärischen Geheimhaltungsstrategie, haben diese versiegelt und sicher verwahrt, damit niemand erfahren kann, was niemand wissen soll.

Es gibt zwei Gründe für dieses Verhalten.

Entweder man ist wirklich auf dem Mond mehrmals gelandet und hat wichtige Informationen gewonnen, die zur gegebenen Zeit militärisch oder wirtschaftlich genutzt werden können, was das Wahrscheinlichste ist oder man war nie dort und hat nur Raketenflüge im nahen Erdraum durchgeführt und Bilder vom Training der Astronauten aus der Wüste veröffentlicht.

Grund eins ist verständlich und entspricht üblichem Verhalten von Staaten. Grund zwei wäre ein perfektes, vom Militär befohlenes Täuschungsmanöver, das nur gelingen konnte, wenn der Kreis der Wissenden klein gehalten wurde und die Beteiligten zu Hütung dieses militärischen Geheimnisses verpflichtet wurden. Es ist in der Öffentlichkeit bekannt, dass Astronauten nichts ohne Genehmigung der NASA veröffentlichen durften.

Diese Strategie der Geheimhaltung, die vom Militär und der NASA den Astronauten und Mitarbeitern aufgebürdet wurde, und auch weil Bilder vom Training in der Wüste mit falschen Unterschriften versehen wurden, reizte besonders die Kritiker in den USA, die von einer Täuschung reden und auf Fakten in der Geschichte hinweisen, wo das amerikanische Volk mehrmals durch Falschinformationen in kriegerische Abenteuer hinein gelockt wurde.

Beim Mondflug ging es im so genannten kalten Krieg des Westens mit den Russen um politische Propagandaerfolge, wer technisch am leistungsfähigsten ist und als Sieger aus dem Wettbewerb der Gesellschaftssysteme hervorgeht.

So hat, wie die nachfolgende kurze Schilderung zeigt, der Raumflug viel mit dem Ende des zweiten Weltkrieges zu tun, mit der Erbeutung der Raketentechnik der Hitlerregierung durch Russen und US-Amerikaner und der neuen Verteidigungsplanung des Militärs gegen Raketenangriffe.

Wer Kriegsgeschichte gelernt hat, der weiß, dass der nächste Krieg mit jenen Waffen geführt wird, mit denen der vergangene endete, nämlich mit Atomsprengköpfen auf Interkontinental-Raketen.

So war der Vorstoß in den Weltraum mit Hilfe der Raketen in erster Linie eine Angelegenheit des Militärs und der US-Regierung und die Wissenschaft diente diesen. Der Verschluss der Akten vor der wissenschaftlichen Öffentlichkeit samt den Forschungsergebnissen der Mondflüge ist eine Tatsache, mit der sich Erforscher des Kosmos abfinden müssen.

Das ist eine Dämpfung besonders für jene, die in ihrer hellen Begeisterung nun laut hinausposaunten, dass das Kopernikanische Weltsystem endlich bewiesen sei. Es ist wiederum nur der Augenschein, den die Optik über das leicht manipulierbare Fernsehen bietet, aber es wurde kein Beweis gefunden, der das Kopernikanische Weltbild stützen konnte.

Wir als Vertreter des biologischen Innenweltkosmos, der durch Messungen fundiert ist, haben sehr aufmerksam die Mondflüge, die uns das Fernsehen zu sehen erlaubte, kritisch beobachtet und fanden viele Beobachtungsergebnisse und Aussagen der Astronauten, die das Weltbild des inneren Kosmos bestätigen würden.

Wir fanden, wie diejenigen, die den Mondflug als nicht durchgeführt kritisieren, viele Bilder, die offensichtlich manipuliert sind, aber wir sehen ebenso die Fakten des Raumfluges im Allgemeinen und erwarten, dass in nächster Zeit mit den neuen Teleskopen die Gerätschaften der US-Raumfahrtbehörde NASA auf dem Mond von der Erde aus fotografiert werden. Damit wäre die Spekulation, dass nie eine Mondlandung stattgefunden hätte, erledigt.

Deutsche Raketentechnik als Kriegsbeute der Russen und Amerikaner

Damit fing der Raumflug an, mit der Jagd nach deutscher Flugzeugmotoren-Technik und der Raketentechnik. Inbegriffen waren Techniker und Wissenschaftler, die als zivile Gefangene ihr Wissen und Können abzuliefern hatten. Etwas ganz Neues in der Geschichte der Kriegsführung, dass Zivilisten als so genannte „Friedensgefangene" von den Russen in Peenemünde gefangen genommen wurden und so lange in Russland bleiben mussten, bis die Russen selbst die Technik beherrschten. Ebenso wurden die höheren Ränge der Wissenschaftler und Techniker, die sich von Peenemünde rechtzeitig absetzen konnten, von dem amerikanischen Militär in Gefangenschaft geführt, verhört und auf Nützlichkeit überprüft.

Die Praktiker, die in russische Gefangenschaft gekommen waren, standen unter großem Druck und entwickelten schnell Raketen mit höherer Leistungsfähigkeit, so dass der Sputnik am 4.Oktober 1957 in seine Umlaufbahn geschickt werden konnte. Erst dann untersuchte der amerikanische Congress, warum die USA nicht die gleiche Leistungsfähigkeit im Raketenbau entwickelt hatten.

Das Verteidigungsministerium beschäftigte sich vorwiegend mit Kurzstreckenraketen, während die Army durch Werner von Braun größere Raketen bauen ließ. Er plante 1951 eine 7.000 Tonnen Satellitenträger Rakete, aber an Satelliten war die Army nicht interessiert und so suchte man private Investoren.

1954/55 hörten die Amerikaner das erste mal davon, dass die Russen beabsichtigten, in der nächsten Zeit einen Satelliten in den Weltraum zu schießen.

So startete 1957 das US Raketenprojekt Vangard. Unglücklicher Weise explodierte die erste Rakete kurz nach dem Start.

Werner von Braun gelang es, im Januar 1958 den Explorer I mit einer Jupiter C Rakete in die Umlaufbahn zu schicken.

Die zivile NASA wurde im Oktober 1958 gegründet und der Congress wünschte, dass mit den Russen gleich gezogen werden sollte. Dies ergab eine Verquickung mit den militärischen Strategen, die hinter der Fassade der NASA das Sagen hatten. So wurde eine neue Rakete, die Atlas ICBM entwickelt, um schwerere Spionage-Satelliten in die Umlaufbahn um die Erde zu bringen.

Als der amerikanische Präsident John F. Kennedy die Eroberung des Mondes zum amerikanischen Ziel erklärt hatte, begannen russisches und amerikanisches Militär Sonden zur Erkundung der Mondoberfläche auf den Mond zu senden.

Die USA machte drei vergebliche Versuche mit Pioneer 1-3.

Zuerst erreichte die Sowjetunion mit Luna I am 2. Januar 1959 die Umrundung des Mondes und sandte Informationen zur Erde. Dann verschwand sie im Raum. Einige Monate später gelang den Amerikanern auch ein Vorbeiflug am Mond.

Am 12. September 1959 landete Luna 2 auf dem Mond und sendete Signale. Luna 3 umrundete den Mond und danach wurden die russischen Mondflüge für vier Jahre gestoppt.

Aber immer noch waren die russischen Trägerraketen leistungsfähiger.

Die Russen waren dafür bekannt, dass sie strenge Geheimhaltungsvorschriften bezüglich ihrer Raketen hatten, so dass die USA keinen Vorteil aus deren Erfahrungen erzielen konnten.

Da der amerikanische Präsident John F. Kennedy mit Werner von Braun befreundet war, weil er dessen Kenntnisse im Raketenbau bewunderte und dessen Visionen von der Eroberung des Weltraumes teilte, beauftragte er W. von Braun mit der Planung der notwendigen Trägerrakete und dem Zubehör zur bemannten Landung auf dem Mond und dem Rückstart zur Erde.

Inzwischen gingen die Versuche der USA mit „Pioneer" Sonden erfolgreich weiter. Die Pioneer Sonde sollte versuchen, Werte zu ermitteln, die die wirklichen Gravitationswerte des Mondes betrafen. Da Pioneer 4 zu weit am Mond vorbei flog, konnte die NASA keine Daten gewinnen. Noch war die USA nicht erfolgreich bei ihren Versuchen, den Mond zu erreichen.

Ebenso ging es auch während des US Ranger-Programms. Die Landungen waren zu hart und die Geräte wurden zertrümmert.

Ranger 3, auf die Flugbahn zum Mond gebracht am 26. Januar 1962, verfehlte komplett sein Ziel und geriet in einen Umlauf um die Sonne. Ranger 4 schlug auf dem Mond am 23.April 1962 hart auf und konnte keine brauchbaren Informationen senden.

Ranger 5 wurde am 18. Oktober 1962 auf die Bahn zum Mond gebracht und ging am Mond vorbei, aber man konnte acht Stunden lang seine Bahn nachrechnen. Das führte dazu, dass man das ganze Programm bis 1964 stoppte und veränderte. Offensichtlich hatte man noch nicht die richtigen Werte der Mondgravitation errechnen können.

Nun erfolgte nach vier Jahren Pause wieder eine russische Aktivität. Luna 4 wurde gestartet, verfehlte aber den Mond. Man erklärte, dass die durchgeführten Experimente abgeschlossen werden konnten und man ein paar Tage mit dem Satelliten Funkverkehr aufrecht erhalten konnte.

Am 30.Januar 1964 folgte US Ranger 6. Leider brannte das elektrische System aus, als man die Kameras während des Fluges einmal einschaltete. Darum konnten keine Aufnahmen gemacht werden.

Ranger 7 wurde am 28.Juli 1964 auf die Bahn gebracht und war endlich erfolgreich. Er sendete Tausende Bilder vom Mond.

Ranger 8, auf die Bahn gebracht am 17.Februar 1965 und Ranger 9 am 21. März 1965 waren erfolgreich. Einige Bilder von Ranger 9 wurden der Öffentlichkeit im Fernsehen gezeigt.

Wie hart Russen und US-Amerikaner in Konkurrenz waren, zeigt die rasche Folge russischer Luna Starts. .Luna 5 sollte sanft am 9.Mai 1964 landen, zerschmetterte aber mit voller Geschwindigkeit auf dem Mond. Am 8. Juni startete Luna 6 und verfehlte den Mond, Luna 7 zerschmetterte am Boden, vermutlich wurde die Bremsrakete zu früh gezündet. Luna 8 wurde am 3 Dezember 1964 auf die Bahn gebracht und zerschmetterte auf dem Mond. Erst am 3. Februar 1966 landete Luna 9 erfolgreich auf dem Mond.

Am 3. April brachten die Russen Luna 10 in die Umlaufbahn um den Mond, nachdem sie vorher mit Luna 9 am 3. Februar 1966 erfolgreich weich gelandet waren.

Wie zeitlich nahe die beiden Supermächte in ihren Erfolgen waren, die Gravitation des Mondes praktisch und erfolgreich bei Landungen zu beherrschen, zeigt das US-Orbiter Programm mit der erfolgreichen Landung von Orbiter1 auf dem Mond am 14.August 1966.

Orbiter 5 fotografierte auf seiner Mission 99 % der Mondoberfläche.

Warum die Angabe dieser Daten? Um zu zeigen, wie ernsthaft beide Supermächte ihr Ziel verfolgten, auf dem Mond zu landen.

Das Apollo-Prgramm brachte schließlich den großen Vorsprung für die USA.

Der Wettkampf der politischen Systeme endete an dieser Stelle mit einem Triumph des amerikanischen Gesellschaftssystems, das dem russischen haushoch überlegen war. So stellte man es dar, aus der Sicht der USA Politik.

Die Menschheit war hingerissen, von den unglaublichen Erfolgen der amerikanischen Technik und den Astronauten, die schier unglaubliches meisterten. Wie Helden wurden sie nach ihren Flügen empfangen. Amerika hatte Russland mit seiner Technik besiegt.

Seltsamer Weise spielte Werner von Braun bei der praktischen Eroberung des Mondes keine Rolle mehr. Als John F. Kennedy ermordet worden war, verblasste der Ruhm Werner von Brauns. Er hatte seine „Schuldigkeit" als ziviler Gefangener des US Staates getan.

Es war eine Sensation, dass die NASA ohne scheinbare Mühe mit den Apolloflügen plötzlich auf dem Mond weich landen konnten und fähig waren auch wieder vom Mond zu starten und beherrschten die Technik, wieder glücklich zur Erde zurückkehren zu können. Bisher war bekannt, dass die Mondlandefähre nicht funktionierte und man wusste nicht, ob das Gravitationsfeld in seiner Beziehung von der Erde zum Mond der Wirklichkeit entsprach, denn zu viele Versuche waren gescheitert durch zu harten Aufprall auf dem Mond. Wir erleben gerade heute im Januar 2004, dass es endlich wieder einmal gelungen ist, einen Satelliten mit Roboter zur Untersuchung der Marsoberfläche auf dem Mars zu landen. Der mit großer Geschwindigkeit auf der Oberfläche des Mars aufschlagende Satellit konnte vor der Zerstörung nur bewahrt werden, weil er in Luft oder Gas gepolsterten Umhüllungen auf dem Mars aufschlug.

Dies zeigt, dass eine weiche Landung auf dem Mars noch nicht beherrscht wird. Warum nicht, wo es doch auf dem Mond gelang, weich und kontrolliert zu landen? Zudem ist es sehr schwierig, den Mars mit einem Satelliten überhaupt zu erreichen. Die meisten Versuche misslangen. Zur gleichen Zeit misslang es der europäischen Raumfahrtbehörde, ihren Satelliten auf den Mars zu bringen. Zuerst galt der Satellit als verschollen. Überraschend tauchte er in einer Umlaufbahn um den Mars wieder auf und sendet nun gestochen scharfe Bilder von der Marsoberfläche und man vermutet sogar auf Grund verschiedener Bilder, dass man Hinweise für Wasser gefunden habe. Sehr wichtig wäre eine Druckmessung der Atmosphäre, wenn es diese gibt.

Ganz allgemein stellt sich die Frage, warum das Landen auf dem Mond, der Venus, dem Mars oder anderen Planeten so schwierig ist.

Es hängt mit der Gravitation zusammen, einmal der Gravitation der Erde und zum anderen von der Gravitation des Zielkörpers Mond oder Mars.

Gravitation wirkt als Schwerkraft und soll sein oder ist eine Eigenschaft der Masse eines Körpers. Sie wird als Anziehung beschrieben und hat entsprechend der Masse des wirkenden Körpers eine gewisse Stärke. Zwischen zwei Körpern, je nach ihrer Massen, gibt es einen so genannten „N Punkt", an dem die beiden Gravitationsfelder der anziehenden Himmelskörper gleich stark ziehen oder wenn man das Wort fallen benutzt, der angezogene Körper zur Erde zurückfallen könnte oder zum Mars, wenn dieser das Ziel war. Dieser „N Punkt" wird auf Grund der Gravitationstheorie berechnet und spielt bei der Berechnung des Treibstoffes für die Raketenmotoren zum Antrieb oder zur Abbremsung eine bedeutende Rolle. Wie die vielen Fehlschläge zeigen, ist die Berechnung des „N Punktes" nicht einfach und wird offensichtlich durch Probieren gefunden.

In dem Buch von William L. Brian II „Moongate" wird diesem Problem der Gravitation große Aufmerksamkeit gewidmet; denn das Gelingen einer weichen Landung auf dem Mond oder vielleicht auch einmal auf dem Mars, wie es 2004 gerade die U.S. Bush Administration propagiert und rund 12 Milliarden Dollar dafür ausgeben will, entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Es geht ja nicht nur um die weiche Landung, um das Überleben der Astronauten zu sichern, sondern das Hauptproblem ist ein sicherer Start vom Mond oder Planeten Mars mit der Möglichkeit der Rückkehr zur Erde.

Der angesprochene „N" Punkt ist hier von entscheidender Bedeutung, denn er gibt Auskunft über die Gravitation des Mondes, die ein Sechstel der Erde sein soll oder Mars, von dem man auch nur theoretische Werte hat. Es geht vor allem darum, dass diese Werte der Wirklichkeit entsprechen; weil danach die benötigten Energien für die Gestaltung des Flugplanes berechnet werden; denn wenn der Flugkörper diesen neutralen Punkt zwischen den beiden Kraftfeldern erreicht hat, beginnt ein Stürzen auf das Ziel, den Mond oder Mars hin. Wird durch Bremsraketen nicht jene berechnete Geschwindigkeit beim Vorbeiflug am Mond oder Mars erreicht, so dass der Mond oder Mars das bemannte Raumschiff in eine Umlaufbahn einfangen kann, so geht das Raumschiff samt der Besatzung verloren. Dies versucht man durch entsprechende Manöver mit Brems- oder Schubraketen zu ereichen.

Die Landung auf dem Mond oder wie geplant, auf dem Mars, ist wiederum eine besondere Herausforderung; denn beim Annähern an die Oberfläche des Himmelskörpers muss so abgebremst werden, dass das Landeteil , das vom Raumschiff abgekoppelt werden musste, mit Hilfe von Bremsraketen am vorher geplanten Zielort weich landet. Ist dies alles gelungen und die Forschungsarbeit auf dem Himmelskörper nach einige Stunden, Tagen oder mehr beendet, beginnt ein besonders schwieriges Unternehmen. Das Landeteil muss genügend Energie an Raketentreibstoff haben, um wieder starten zu können, um das um den Himmelskörper kreisende Raumschiff wieder zu erreichen. Dort wird es angedockt. . Ist das erreicht, wird das nun nicht benötigte Lande- und Startgerät zum Mond oder Mars abgeworfen.

Ist das gelungen, so gilt es, den „N" punkt zwischen Erde und Mond oder Mars zu erreichen, damit das Raumschiff wieder zur Erde zurück fliegen kann. Dies ist wie ein Fallen zur Erde und geht sehr schnell. Darum muss die übrig gebliebene Kapsel mit der Besatzung abgebremst werden. Entsprechende Vorrichtungen ermöglichen es schließlich, dass die Kapsel wieder sicher am voraus geplanten Ort auf der Erde ankommt.

Die einzelnen Stufen dieses Unternehmens erfordern eine genaue Kenntnis der Stärke der Gravitationsfelder und des so genannten „N" Punktes.

Der Autor des Buches Moongate William L. Brian bezweifelt die von der NASA in der Presse gegebenen Angaben bezüglich der Gravitationsfelder, bezweifelt nicht die Mondlandung selbst, aber rechnet der NASA vor, dass diese Mondlandung gemäß der von der NASA gemachten Angaben nicht hätte erfolgreich sein können.

Wie dem auch sei, überraschend für die Öffentlichkeit war damals nach den vielen misslungen Versuchen mit Satelliten, so ganz plötzlich wie bei einem Wunder, dass die Apollo-Mondflüge reibungslos und fast ohne Probleme durchgeführt werden konnten. Wie war das möglich? Die NASA schweigt dazu.

 

Beobachtungen und Kommentare zu den Mondflügen

Apollo 12 und die Sonnenfinsternis

W. Braun, Physiker

 

Die drei Astronauten Conrad, Bean und Gordon hatten auf dem Rückflug ihrer Apollo 12 - Mission Gelegenheit, eine "Sonnenfinsternis" zu beobachten. Dies ereignete sich kurz vor dem Eintritt der Kapsel in die Erdatmosphäre. Einige interessante Farbaufnahmen dieses Phänomens wurden veröffentlicht. Auf den Bildern war die Erdscheibe zu sehen, die von einem strahlend hellen Lichtsaum umgeben war. Dieser Lichtsaum wurde darin meist als Außenrand der Sonne angesehen. Dies würde aber bedeuten, dass die Sonne noch viel größer wäre,

und dass die gesamten kopernikanischen Größenverhältnisse falsch sein müssten. Denn vom Mond aus gesehen ist die Erdscheibe schon ca. viermal größer als die Sonnenscheibe.

Beim Rückflug der Astronauten wird die Erdscheibe immer größer, während der Durchmesser der Sonnenscheibe sich nicht verändert. Nirgends auf dem ganzen Weg vom Mond bis zur Erde kann der Fall eintreten, dass die Durchmesser von Erd- und Sonnenscheibe gleich groß sind, auch nach der Innenwelttheorie nicht!

 

Die folgende Abbildung Nr. 13.10 zeigt die Bahn des Rückfluges des Apollo 12 - Raumschiffes in kopernikanischer Darstellung, Abb. 13.11 zeigt die gleiche Flugbahn innenwelt- theoretisch. Das Entscheidende in beiden Skizzen ist der Schattenwurf der Erde (schraffiert). Taucht das Raumschiff auf seiner Bahn in diesen Schattenbereich ein, so wird es von der Sonne nicht mehr direkt bestrahlt. Für die Astronauten ist dann die Sonne verdeckt, und zwar durch die dunkle Erdscheibe. Dies ist dann eine "Sonnenfinsternis." Allerdings nicht in dem Sinne, der uns von unserer Sicht auf der Erde her geläufig ist, nämlich dass die Sonne durch den Mond verdeckt wird.

Aus den Darstellungen wird deutlich, dass das Raumschiff zum Zeitpunkt der Finsternis der Erde schon sehr nahe war. Die Erdscheibe musste schon sehr viel größer sein als die Sonnenscheibe. Der helle Lichtsaum um die Erde konnte demnach nicht der Sonnenrand sein. Vielmehr handelte es sich um Sonnenlicht, das von der Erdatmosphäre gebrochen und gestreut wurde. Das Phänomen dieser seltsamen Finsternis steht also in keinerlei Widerspruch, weder zur kopernikanischen noch zur Innenwelttheorie.

Abb. 13.10

 

Die folgende Abbildung 13.11 zeigt auch recht deutlich die Veränderlichkeit der Geschwindigkeit

des Raumschiffes mit der Höhe, die weit über das kopernikanische Ausmaß hinaus geht. Der gesamte Rückflug dauert etwa vier Tage. Bis zum Eintritt in den Schattenbereich sind etwa drei Tage vergangen. Der Rest der Bahn, der eigentlich viel länger ist, wird in sehr kurzer Zeit durchflogen. Während der Durchquerung des Schattenbereichs befindet sich das Raumschiff schon voll im Anziehungsbereich der Erde und stürzt mit großer Geschwindigkeit auf diese zu. Der Rest der Bahn, der eigentlich der längere ist, wird dann in kurzer Zeit durchmessen (ca. 1 Tag). Im Übrigen sind die Flugbahnen zum Mond und zurück auch innenwelttheoretisch nichts anderes als "Wurfbahnen", die aus dem Zusammenwirken von Trägheits- und Gravitationskräften sich ergeben. Berechnet werden diese Bahnen am kopernikanischen Modell mit Hilfe der Newtonschen Gesetze.

Abb. 13.11

 

APOLLO 15 mit Scott, Irwin und Gorden Ende Juli bis Anfang August 1971

Gleich zu Beginn der Abkopplung der Mondfähre stellte es sich heraus, dass die von der Bodenstation kopernikanisch angegebene Flughöhe in Wirklichkeit für dieses Manöver viel zu tief war, was beinahe zum vorzeitigen Abbruch des ganzen Unternehmens geführt hätte.

Der vorgesehene Landeplatz lag diesmal im MARE IMBRIUM, das im Südwesten durch den Gebirgszug der Mond-Apenninen begrenzt wird. Dieses Gebirge sollte nach kopernikanischer Vorstellung ein wild zerklüftetes Faltengebirge sein, dessen Gipfel ca. 5000 m hoch sein sollte. Das Raumschiff setzte in einer Ebene nördlich dieses Gebirges auf, und zwar ca. 2 km östlich der Hadley-Rinne, die kopernikanisch eine 150 m tiefe Schlucht sein sollte.

Doch schon die erste Exkursion brachte eine echte Sensation: Vom äußersten Punkt dieses Ausfluges bot sich den Astronauten eine gute Aussicht auf die Hadley-Schlucht, die die Wissenschaftler für wild zerklüftet gehalten hatten. Diese Vorstellung erwies sich als falsch. Die Hadley-Schlucht ist in Wirklichkeit ein flaches Tal mit sanft geschwungenen Hängen. In diesem Falle mussten sogar die Experten zugeben, dass sie sich gründlich geirrt hatten.

Auch dem Kommandanten SCOTT ging es bezüglich der angegebenen Entfernungen auf seiner Mondkarte nicht besser als dem APOLLO-14-Kommandanten SHEPARD; denn anders ist seine Feststellung bei der zweiten Exkursion nicht zu deuten: "Mensch, da ist ein Krater, größer als der 'Ellbogen', wo wir gestern waren. Aber der ist gar nicht auf unserer Karte!" Die hierüber nicht wenig überraschten Wissenschaftler versuchten dies auf ziemlich verschwommene Aufnahmen vom Landegebiet zurückzuführen.

Da die Mond-Apenninen einem Mittelgebirge mit Erhebungen bis höchstens 500 m entsprechen, blieben die versprochenen Aufnahmen mit Hochgebirgscharakter aus. Der Hadley-Berg machte trotzdem auf SCOTT einen großen Eindruck, was ihn zu dem Ausruf veranlasste: "Schau Dir bloß den Hadley-Berg an, welch ein Bild!"

Die dritte Exkursion sollte bis an die Ausläufer der Apenninen führen.

Weil man sich jedoch bereits dicht bei deren Ausläufern befand, erübrigte sich die Fahrt mit dem Mond-Auto dorthin. Die Bodenstation ordnete deshalb eine Erkundung in westlicher Richtung von der Landefähre an, die keine weiteren Überraschungen brachte.

Die im Rahmen des APOLLO-Programms assistierenden Wissenschaftler sind nunmehr aufgrund der bisherigen Messdaten zu der Erkenntnis gekommen, dass die Schichtung der Mondmaterie auf dem Mond anders ist, als auf der Erde. Geologisch ist alles umgekehrt wie auf der Erde; denn während auf der Erde die leichtere Materie über der schweren lagert, ist es auf dem Mond genau umgekehrt, wofür es vorerst keine physikalisch Erklärung zu geben schien.

Worte der Astronauten vom Mond

Bekanntlich waren die hauptsächlichsten Ziele des Apollo 15 Mondlandeunternehmens „der Rand der mysteriösen Hadley-Rille", einer angenommenen eineinhalb Kilometer breiten und bis zu 400 Meter tiefen Schlucht, einem kleinen "Gran Canyon" vergleichbar und der Fuß der mehr als 4000 Meter hoch anfragenden Berge der Mond-Apenninen. Auf Grund von Bildern hatte man sich für dieses Gebiet "eine zerklüftete Landschaft vor einer Kulisse bizarrer Mondberge" vorgestellt. Nun mussten schon bei dieser ersten Fahrt einige erst seit Jahrzehnten gepflegte Theorien über die Beschaffenheit des Mondes und den Ursprung seiner Krater und Rillen über Bord geworfen werden.

Die Hadley-Rille war gar nicht so schroff, wie erwartet und der Apennin zeigte sich mit weich gerundeten Berggipfeln. Die beinahe am Fuß der Mond-Apenninen aufgestellte Kamera konnte dieses errechnete und erwartete "Hochgebirge" mühelos mit einem Blick in seiner ganzen Größe einfangen.

Der kurze ironische Ausruf Scotts beim Anblick dieses noch von keinem anderen Auge direkt gesehenen angeblichen "Fünftausenders" spricht Bände. "Oh, das ist ein großer Berg, Mensch das ist der größte Berg den ich je gesehen habe." Scott kam dabei die Lust zu einem bisschen Skifahren an. So schilderte er einen der höchsten Mondberge als eine Art Ski-Übungshügel und gleichzeitig sich selbst als einen Riesen. "Ich möchte mich jetzt einfach hinsetzen und mit den Felsbrocken etwas spielen. Seht euch diese Steine an, sie glänzen und glitzern. Sieh dir alle diese Babys an, Jim!"

Nicht anders ging es mit der erwarteten 400 m tiefen wilden Hadley-Schlucht. Aus ihr wurde eine am liebsten gleich auf der Stelle durchquerbare Senke, auf deren flachem Boden die Mondfahrer Steine liegen sahen. An die canyonartige Großartigkeit der Schlucht kam dieses Bild nicht sehr heran. Offen blieb die ungeheuer wichtige Frage, ob die Seitenhänge eine Schichtung zeigen oder nicht. Obwohl die Mondfahrer deswegen ihre Augen immer wieder anstrengen mussten, wurde die Frage m. W. nicht geklärt. Aber es war nicht nur ein Witz, als Scott zu den 11,4 Liter ausgelaufenen Wassers, nachdem es in "zwei leere Kanister und in eine Raumhelmhülle" eingefasst war, bemerkte: "Nach unseren Berechnungen können wir gerade die Hadley-Rille mit dem Wasser füllen". Es war eine unübertrefflich radikal vernichtende Ironie auf die wissenschaftlichen Berechnungen in Bezug auf die Mondwirklichkeit.

Bei uns unten auf Erden wurden die Herren im Studio aus dem Konzept gebracht. Frage: "Welche Null-Ebene liegt den Höhenzahlen (4000, 5000, 5500 m) zu Grunde?" Antwort: „Eine für den ganzen Mond gültige Null-Ebene wie unser Meeresspiegel gibt es nicht." Entgegnung: "Es muss doch aber ein maßgeblicher Null-Standpunkt angenommen worden sein; welcher ist es?" Antwort: "Das weiß ich nicht, ich weiß es nicht!"

Doch von den unbefriedigenden Negativen zum Positiven!

Im Studio: "Die meisten Krater haben eine Durchschnittsgröße von ca. 1 km, daneben gibt es freilich auch größere Krater." Durch die Orbiter-Aufnahmen hat man bekanntlich die Mondoberfläche mit kleinen und kleinsten "Kratern" bis zu 1 m Durchmesser herab übersät gefunden. Aber die genannten "meisten Krater" müssen sich auf diejenigen beziehen, die das "Landschaftsbild" der Mondkarte mitbestimmen.

Aber auch ohne mit Zahlen zu operieren, wird man aus den festgestellten Erfahrungstatsachen den Schluss ziehen müssen, dass das Zusammenschrumpfen der Gebirge, Krater und Schluchten etc. bisher angenommener Größen eine ganz erstaunliche Dezimierung des Himmelskörpers Mond bedeuten muss. Scott ist es in der Tat hoch zu danken, dass er seine Gesamtempfindung der Mondwelt Größenverhältnisse in einer so unreflektierten und ungehemmten Weise herausströmen und in urwüchsigem Ausdruck wiedergeben konnte, mit dem Wort "Baby"! Es wurde alles babyhaft, nicht nur die Felsbrocken, mit denen er spielen wollte. Ein Baby ist ein kleiner, aber vollkommener Mensch. So ist auf dem Mond alles vorhanden, man kann auf ihm alles und noch mehr finden, was man von ihm aus der Ferne sieht, aber vor der anwesenden Realität des Menschen und seiner Erde hinter ihm wird offenbar alles so sehr klein.

Am Anfang dieses 20.Jahrhunderts sahen wir Bilder von 10-,11-, 12-Tausendern auf dem Mond, die bizarr von dem doch kleinen Mond aus gen' Himmel starrten. Nach den Orbiter-Nahaufnahmen lasen wir 1964 von 3000-4000 m, manchmal (noch) fast 8000 m hohen Mondbergen, jetzt aber kommt durch Apollo 15 ein Radikalschwund bis zum Ski-Übungshügel. Es ist interessant, dass das von Heinz Haber, dem Fernseh-Physikprofessor, zur ersten Mondlandung herausgegebene Mondbuch (dva 1969) neben den vielen Fotografien und Darstellungen außer einem einzigen Fall chemisch rein von konkreten Monddaten ist. Dieses Mondbuch von 127 Seiten Umfang gibt nicht einmal mehr direkt die Zahl für den Monddurchmesser an. Sie ist auf Seite 10 unter dem Merkurdurchmesser versteckt. Dort steht, dass der Merkur mit seinem Durchmesser von etwa 4850 Kilometern nur etwa tausend Kilometer größer ist als unser Mond. Es bleibt also in dem Buch "Unser Mond" bei einer einzigen konkreten Größenangabe und betrifft das "so genannte Basin Orientale" auf der Rückseite des Mondes (also noch etwas ganz Neues). "Der äußerste Wall dieser auffälligen Formation, die Kordilleren, hat einen Durchmesser von mehr als 1000 Kilometern (S. 53), eine Größenangabe, die unbedacht nach der alten Mondrechnungsweise ausgerichtet zu sein scheint. Dieses eine Datum macht das Fehlen aller sonstigen Größendaten umso auffallender. Was soll das bedeuten? Für die Mondriesenberge, die wir gewohnt waren, ist schon eine "Götterdämmerung" eingetreten. Das Missverhältnis vom kleineren Mond aber den höheren Bergriesen, im Verhältnis zur Erde, ist jetzt schon beseitigt. In diesem Zusammenhang sprach man davon, dass man alle früheren Bücher vom Mond zum Müll werfen könne. Und was ist mit den anderen Maßen aus der Unendlichkeit des angeblichen Alls? Noch immer produzieren Phantasten gewaltige Zahlensummen, die kein normal gebildeter Mensch mehr lesen kann und worunter sich selbst ein Phantast nichts mehr Denkbares vorstellen kann. Zu dieser Frage schrieb „bild der wissenschaft" Heft 2-1989 unter das Bild einer Galaxie:

Die Grundgesetze der Welt geraten ins Wanken

Was ist mit den Galaxien los? Sie drehen sich in ihren Randbereichen viel schneller, als es die Gesetze der Physik erlauben. Oder stimmt etwas nicht mit diesen ehrwürdigen Gesetzen?

Die Astronomen und Physiker stehen vor dem Dilemma, zwischen den beiden Alternativen entscheiden zu müssen: Täuschen uns die Beobachtungen eine andere Welt vor oder rechnen wir seit Jahrhunderten falsch?

Wer erinnert sich denn noch an den geschichtlich kulturellen Vorgang, als das Kopernikanische Weltbild langsam Schritt um Schritt das Denken der Menschen besetzte? Gott wurde im Denken der Menschen heimatlos und verstoßen, denn es gab für ihn, wie auch für unsere Erde keinen unterscheidenden eigentlichen Himmel als Raum oder Körper mehr. Seit Kopernikus hat sich der Mensch aus seinem alten Weltbild, in dem es noch den Himmel Gottes gab, ausgebürgert und darf nun die Lichtjahrgrößen bewundern und sich als Atheist an Gottes Stelle setzten. Armer Mensch, weißt Du nicht wohin dein Weg geht?

Die in Houston versammelten Naturwissenschaftler zeigten sich von den drei Mondexkursionen von Scott und Irwin mehr als zufrieden und äußerten sich bisweilen geradezu begeistert in der Weise, dass "die hochgesteckten Erwartungen der Geologen offensichtlich noch übertroffen wurden ". Niemand fällt es ein, dies zu bestreiten, aber sind die gesammelten Steine, die erkannten Schichtungen, die eingeleiteten neuen Mondexperimente das wirkliche Hauptergebnis des Unternehmens? Wird dies nicht alles wieder nur Stoff zu neuen Theorien und Hypothesen?

Die Mondflüge wurden eingestellt. Die gesammelten Fakten wurden für geheim erklärt und weggeschlossen, damit nicht andere Staaten den von den USA eroberten Mond betreten können. Für die Wissenschaft bleibt nur das, was die Mondflüge nicht verbergen konnten, die eigentlichen Geheimnisse bezüglich der Gravitation mit der Möglichkeit zur Landung auf dem Mond und der Kunst, vom Mond wieder aufsteigen und zur Erde zurückkehren zu können, sind weggeschlossen und unzugänglich. In den USA gibt es darum seit Jahren die Frage, ob eine Mondlandung überhaupt stattgefunden hat und ob das nur ein ideologischer virtueller Wettkampf zwischen den USA und Russland war.

Hundert Milliarden Dollar und mehr hat dieses ehrgeizige Abenteuer gekostet. Die ganze westliche Welt hat über die Entwertung des Dollars mitbezahlt.

Ist das damals unüberwindlich stark scheinende kommunistische Russland an den Kosten für den Raumflug wirtschaftlich zu Grunde gegangen? Hat der Flug zum Mond den so genannten westlichen christlichen Nationen die Rückbindung an Gott zerstört und liegt jetzt deren Glück auf dem fernen Mond oder im Weltraum? Ist es nicht eher so, dass mit dem Griff zum Mond das Weltgebäude und die Weltwirtschaft aus den Angeln gehoben worden ist? Alles scheint nun machbar zu sein und es ist niemand da, der das Abenteuer der genetischen Veränderung von Mensch, Tier und Pflanze verhindert. Haben die Menschen endgültig den Himmel als Hoffnung verloren?

 

Ergebnis der Betrachtung

Überprüft man die bisherigen Raumfahrtergebnisse im Blickwinkel der beiden Weltbilder, so haben sie lediglich für das kopernikanische System Überraschungen gebracht, während die Vertreter der Innenwelttheorie ihre Vorstellungen bezüglich der Maße der Krater, der Headlyrinne, der Höhe der Berge bestätigt gefunden haben. Die erwarteten Höhen der Berge und die Größen der Krater erreichten nur etwas weniger als ein Zehntel der erwarteten Werte.

Auch die Feststellung, dass sich die schwersten Elemente auf der Mondoberfläche befinden, ganz im Gegensatz zur Erde, wo durch die Wirkung der Erdgravitation die leichteren Stoffe nach oben hin sortiert sind und die schweren Stoffe nach unten. Das lässt im Vergleich zur Erde folgenden Schluss zu: Das Gravitationsfeld des Mondes wirkt nach außen, also abstoßend.

Nach der Innenwelttheorie wirkt die Schwerkraft vom inneren Kraftfeld in Richtung Erdschale, verdichtet die Stoffe bei der Ablagerung und sortiert die schweren Stoffe nach unten, was gleichbedeutend ist mit der Richtung nach außen. Wäre der Mond ein Hohlkörper, was in der Innenwelttheorie zu erwarten ist, so müsste das Schwerste auf der Außenseite der Schale eines Gebildes wie Mond und Planeten liegen, wie es festgestellt wurde.

Das aber sind vorerst nur Gedanken auf der Grundlage der Tatsache, dass auf der Mondoberfläche die schwersten Stoffe oben liegen, also auf der Außenfläche des Mondes, so wie es bei einem Hohlköperform des Mondes sein müsste. Die Gravitation ist immer noch eine rätselhafte Kraft, auch wenn man sie mathematisch beschreiben kann.

Der Apollo 12 Flug zum Mond

Die Abbildung Nr. 13.10 gemäß dem Standard-Rechenrnodell vom Kosmos mit der Vollkugelerde (nach Kopernikus) zeigt die Erde in der Mitte der angedeuteten Mondbahn. Der Neumond steht zwischen Erde und Sonne und bewirkt am 10.11.1969 eine Sonnenfinsternis. Die Sonne ist mit den parallel gezeichneten Lichtstrahlen angedeutet. Das nach Kopernikus entwickelte Standardmodell des Kosmos erlaubt wegen der großen Distanz zwischen Erde und Sonne keine Einbeziehung der Sonne in die Skizze.

Der Mond wirft mit der Abdeckung der Sonne seinen Schatten auf die Tagseite der Erdoberfläche. Während dieser Zeit befindet sich Apollo 12 im Schattenkegel der Erde und die Astronauten fotografieren das von ihnen erlebte Schauspiel.

Ist schon die Deutung des sich krummlinig bewegenden Mondschattens bei der Sonnenfinsternis im Standardweltbild (nach der Theorie des Kopernikus) schwer zu deuten, weil hier keine Geradlinigkeit des Schattenspiels erscheint, so ist die Deutung im Innenweltkosmos, in dem die gekrümmte Lichtausbreitung der Normalfall ist, zeichnerisch noch schwerer darzustellen.

Der zeitliche Rahmen des Apollo 12 Fluges

Freitag, 14.11.1969 Start von der Erde in Cape Canaveral um 17.22 MEZ

Sonntag, 16.11.69 1. Viertel des Mondes 16.46 "

Mittwoch 19.11.69 Mondlandung um 7.54 "

Donnerstag, 20.11.69 Start vom Mond zur Erde um ca. 20.00 "

nach 36 Stunden Aufenthalt

Montag, 24.11.69 Vollmond um 0.54 "

Landung im Pazifischen Ozean am Montag, 24.11.69 um 21.58...."

 

Darstellung des Apollo 12 Fluges aus der Sicht des Innenwelt-Kosmos

Die Skizze 13.11 zeigt einen Äquatorschnitt durch den Innenwelt-Kosmos. Im Zentrum befindet sich die Fixstern-Himmelskugel. Die Sonne bestrahlt den Innenraum bis auf jenen trichterförmigen Raum, der mit Nachtseite bezeichnet ist. Beim Start der Apollo 12, siehe die spiralige, etwas stärker ausgezogene Linie vorn Mond bis zur Landung, muss die Apoll 12

durch den trichterförmigen Raum, der hier die Nachtseite der Skizze darstellt. Durch diesen Nachtraum musste die Apollokapsel während der Sonnenfinsternis hindurch. Was die Astronauten fotografierten wird im Text kommentiert. Der äußere Ring kennzeichnet die Erdschale, der mittlere Ring die Mondbahn mit den Phasen des Mondes. Die anderen Strahlen bilden das elektro-magnetische Lichtkraftfeld des Innenwelt Kosmos.

Der doppelte Pfeil am rechten Rand zeigt auf Apollo12 in der Nachtseite während der Sonnenfinsternis

Erfahrungen bei den Mondlandungen der Astronauten

So manche Information, die die NASA heute gibt, stimmt nicht mit dem überein, was während der Mondlandungen von den Astronauten beobachtet und während des Mondaufenthaltes besprochen wurde. Siehe die Gespräche der Astronauten während der Mond-Expeditionen.

Heute, fast 40 Jahren nach den ersten Mondlandungen gibt es viele wichtige Fragen an die NASA wie etwa die:

Warum gab es bei der Landung der Mondfähre durch deren Bremsrakete keine Staubwolke?

Als die Astronauten nach der ersten Landung auf dem Mond aus der Landefähre stiegen, wurden sie zur Vorsicht ermahnt, dass sie evtl. in einer dicken Staubschicht versinken könnten. Erleichtert nahm man in Huston die Antwort zur Kenntnis, dass nur so viel Staub am Boden läge wie die Stärke der Schuhsohlen der Mond-Spezialstiefel, also wenig über einem Zentimeter.

Wie kann Staub liegen geblieben sein, wenn das Raketen Bremstriebwerk am Boden aufsetzte. Unbemannte Landungen von Mondsatelliten, von der Erde aus mit großen Teleskopen beobachtet, zeigten bei den Landungen gewaltig große Staubwolken, so dass man davon ausging, dass eine etwa 10 Meter hohe Staubschicht bei der Landung auf dem Mond zu erwarten sei.

Warum gab es diesen Staub nicht in der Wirklichkeit? Weil die beobachtete Staubwolke hochgerechnet wurde für einen Mond mit 3476 km Durchmesser.

Da der Mond im Innenweltkosmos mindestens über zehnmal kleiner ist und schätzungsweise einen Durchmesser von 200 km hat, so wurde schon bei den ersten Satellitenlandungen mit Bremsraketen für den kritischen Beobachter klar, dass die Hochrechnung der Staubmenge nicht stimmte und die ausgestoßene Energie für die Bewegung des Staubes gar nicht vorhanden war. Übrigens war dies einer der ersten Hinweise für die Richtigkeit des Innenwelt-Kosmos.

Eine der Hauptfragen unter anderen ist auch die, wo ein mitgebrachtes Mondauto in üblicher Autogröße im Mondlandegerät oder am Landegerät hätte befestigt sein können und warum sieht man kein Mondauto auf dem Mond, wo man doch angeblich einen Quadratmeter des Mondbodens übersehen könne? Es müssen ja dort etwa drei Fahrzeuge herumstehen. War vielleicht gar kein Auto auf dem Mond und auch kein Schiebekarren mit zwei Rädern? Waren die Aufnahmen mit schnell auf dem Mond durch den Sand fahrenden Mondautos nur Versuchsfahrten hier auf der Erde in der Wüste? Die Bilder, die im Fernsehen veröffentlicht wurden, wie das schnell fahrende Mondauto, waren unwirklich, denn der von den Rädern hoch gewühlte Sand fiel zu Boden, wie hier auf Erden auf Grund der Schwerkraftwirkung üblich. Es hätte der Mondsand, der von den Rädern hochgeworfen wurde, wie in Zeitlupe herunterfallen müssen. Man hatte bei einer der ersten Landungen auf dem Mond an einem Beispiel mit einem Hammer gezeigt, den ein Astronaut fallen ließ, wie dieser ganz gemächlich zum Boden schwebte.

Es soll mit diesen Bemerkungen nicht die Expedition zum Mond bezweifelt werden, denn wer die Gerätschaften in Cape Canaveral sah, die die Astronauten benutzten und die Riesenrakete zum Mond, der darf wohl erwarten, dass man mit diesen Geräten zum Bespiel in dem lnnenwelt-Kosmos durchaus in Spiralbahnen viertausend Kilometer hoch zum Mond kommen könnte.

Aber warum die vielen Bilder, die mit Sicherheit nicht auf dem Mond aufgenommen wurden?

Es gibt noch eine Menge anderer Fragen, die nicht beantwortbar sind oder nicht von der NASA beantwortet werden.

Selbst ein treu an die Erklärungen der NASA Glaubender gab zu, dass er sich nicht erklären konnte, wie ein handelsüblicher Negativfilm einen Temperaturunterschied von plus 130°C bis minus110°C schadlos überstehen könnte.

Der Abgasstrahl beim Start der Mondlandefähre beim Rückflug vom Mond konnte z.B. nicht beobachtet werden. Ein Sprecher der europäischen Raumfahrtgesellschaft ESO, die momentan neue Teleskope in Südamerika testet, brachte zum Ausdruck, dass sie versuchen werden, das Mondauto auf dem Mond zu fotografieren. Anscheinend wollen diese Forscher auch die Wahrheit wissen. Die neuen Teleskope sollen eine dementsprechend gute Auflösung haben, um auch derartige Objekte erkennen zu können.

Was die Astronauten miteinander und mit der Bodenstelle während der Fernsehübertragung sprachen

Mondflug und Landetechnik der Satelliten

Ein Kriterium zwischen den beiden Weltraumkonkurrenten USA und Russland bildet ihre jeweilige Landetechnik auf dem Mond. Bevorzugt wurden Landegebiete mit markanten Kratern, deren Durchmesser man als bekannt voraussetzt. Bei Einleitung des Landemanövers kann man anhand der Sichtgröße des Kraters mittels einer Skala die Höhe über dem Landeplatz eingeben und somit den günstigsten Moment für die Zündung der Bremsrakete bestimmen. Wichtig bei dieser Methode ist, dass die errechneten Größen des vorausgesetzten Weltbildes stimmen. Dass die Maßstäbe des kopernikanischen Weltbildes keine Realität waren, bewiesen bereits die Versuche im Rahmen der RANGER-Serie, Weichlandungen auf der Mondoberfläche durchzuführen; denn die Satelliten zerschellten auf dem Mond. Nehmen wir an, dass die Bodenstation die Bremsraketen der Landefähre in 40 km Höhe über der vorgesehenen Landefläche hätten zünden müssen, um eine einwandfreie Weichlandung des RANGER-Satelliten zu erreichen, dann hätte die Raumsonde nach den Vorstellungen des Innenweltbildes im Augenblick der Zündung nur eine Flughöhe von ca 4 km haben müssen. Bei den ersten 5 Sonden der RANGER Versuche hat man offensichtlich so lange ausprobiert, bis eine Weiche Landung zustande kam. Somit sind die geglückten Weichlandungen auf Grund von Erfahrungen ermittelt worden, aber keinesfalls auf Grund von Vorausberechnungen nach dem Kopernikanischen Modell. - Die Russen hatten derartige Pannen in gleicher Weise bei den Versuchen, auf dem Mond zu landen.

Folgendes fiel während der Fernsehreportagen der NASA über die bisherigen bemannten Mondlandeunternehmen im Hinblick auf das gestellte Thema dieser Betrachtungen auf.

APOLLO 11 mit Armstrong, Aldrin und Collins im Juli 1969

Die Landestelle befand sich im südlichen MARE TRANQUILLITATIS. Als Zielkrater diente der Krater MACKENSEN, der kopernikanisch einen Durchmesser von 4,6 km haben sollte. Weil der Krater jedoch nicht die angenommene Größe hatte, glaubte ARMSTRONG, der Kommandant dieses Raumschiffes, an der falschen Stelle des Mondes zu sein. Er meldete der Bodenstelle, dass der aufgefundene Krater nur etwa die Größe eines Fußballplatzes hätte. Die Bodenstation

wies auf die gute Mondkarte hin, die er hätte, so dass er sich schon zurechtfinden würde.

Hier gab es den ersten Hinweis, dass der Mond etwa nur ein Zehntel so groß sein könnte, wie angegeben.

APOLLO 12 mit Conrad, Gordon und Bean im November 1969

Zum Programm dieses Unternehmens gehörte, die im Meer der Stürme in einem Krater weich gelandete Sonde SURVEYOR 3 zu untersuchen, weshalb eine exakte Punktlandung durchgeführt werden sollte. Sicherlich hatte man der Mondfähre gemäß der offiziellen Mondkarte eine ausreichende Landebahn zugewiesen, da sie etwa 200 bis 300 m von der aufzusuchenden Sonde aufsetzen sollte,

An Bord befand sich eine Fernsehkamera mit einer Reichweite von 65 m, die also normalerweise bei der Exkursion zur etwa 250 m vom Landeplatz entfernten Sonde nicht eingesetzt werden konnte.

Charles CONRAD übernahm etwa 150 m über dem Mondboden die Handsteuerung und setzte die Mondfähre, da die Landefläche nicht die angegebene Größe besaß, unmittelbar neben dem Rand des Kraters auf, in dem sich die Sonde befand. Es kam dann zu folgenden für ein geschultes Astronautenteam unverständlichen Aussage, die offensichtlich der Bodenstelle in ihrer Formulierung darüber Auskunft geben sollte, ob die für den Mond gültige Mondkarte mit dem Maßstab Übereinstimmung habe. Der Kommandant CONRAD klettert aus der Luke der Mondfähre und sagte: "Ich bin mit dem Helm gegen die Luke gestoßen!" Bald danach stieg Alan L. BEAN aus und sprach denselben Satz: "Ich bin mit meinem Helm gegen die Luke gestoßen!" Kurze Zeit danach sagte der bereits auf dem Mondboden stehende Kommandant: "Mein Raumanzug ist mir zu eng!" Waren diese Sätze eine Bestätigung dessen, dass den Astronauten alles zu klein erschien?

Da offensichtlich die Entfernung zu dem früher auf dem Mond gelandeten SURVEYOR 3 Satelliten zu gering war und sich zu nahe an der Mondfähre befand, musste aus Gründen der Geheimhaltung die Fernsehkamera, obwohl ihre Reichweite für die Exkursion zur Sonde nunmehr ausreichend war, ausfallen. Also löste man die völlig intakte Kamera aus ihrer Halterung und schwenkte sie um 180°, so dass das letzte Mondbild auf dem Kopf stand. Als bald danach einer der Astronauten versehentlich gegen die Fernsehkamera stieß, liefen die Bilder wieder und wurden ausgeschaltet. Der Kommandant meldete ironisch: "Ich habe mit dem Hammer drauf geschlagen!" Das bedeutete, dass bewusst nicht gefilmt werden sollte, weil hier bezüglich Größe und Entfernung etwas offenbart werden würde, was die russischen Konkurrenten nicht wissen sollten.

Der von der Bodenstelle als ziemlich gefährlich hingestellte Ausflug zur Tiefe des Kraters erwies sich dann sogar für Träger von schweren Raumanzügen als ein Kinderspiel, weil die Abstiegs- strecke nicht ca. 40, sondern nur wenige Meter betrug. Bei der Untersuchung der am 20.4 1967 weich gelandeten Sonde stellten die Astronauten fest, dass ihr ursprünglich weißer Anstrich im Laufe der Zeit braun geworden war.

APOLLO 13 mit Lovell, Haise und Swigert im April 1970

Bei diesem Mondflug, der am wenigsten durch kritische Manöver gefährdet war, meldete der Raumfahrer Fred HAISE der Bodenstation, dass ein Loch im Versorgungsteil des Raumschiffes sei. Es stellte sich dann auch bald heraus, dass das Loch durch Explosion eines der beiden Sauerstofftanks entstanden war. Es folgte eine dramatische Rückflugsituation, die mit einer glücklichen Landung endete.

APOLLO 14 mit Shepard, Mitchell und Roosa Anfang Februar 1971

Nach Abkoppelung der Mondfähre ANTARES und Einleitung des Landemanövers nahm das Mutterschiff die ihm von der Bodenstation angewiesene Flughöhe von 180 km für die laufenden Mondumkreisungen ein. Als der Astronaut ROOSA später während seiner Umläufe von der Bodenstation befragt wurde, ob es ihm dort nicht langweilig wurde und es nicht interessanter für ihn sein würde, wenn er wenigstens die Mondlandefähre im Umkreisungsturnus sehen könnte, antwortete er zur größten Überraschung der Bodenstation: „Ich sehe ja die ANTARES und den weißen Fleck daneben."

Dies musste die Techniker in Houston zum Nachdenken bringen, dass Maßstäbe und Größen nicht stimmten, oder die Astronauten stark in ihren Wahrnehmungen gestört waren.

Gemäß dem Innenweltmodell muss man die Kopernikanischen Größenangaben ca. auf ein Zehntel reduzieren, so dass die Flughöhe des Mutterschiffes etwa 18 - 20 km betrug, zumal ROOSA auch nach einer wiederholten Befragung bei seiner Aussage blieb. Ein Gegenstand dieser Größenordnung war kaum noch aus 20 km Höhe auszumachen. Hierauf ist dann auch die sensationelle Anweisung der Bodenstation zurückzuführen, beim Rückstart des Oberteils der Mondfähre das Mutterschiff direkt anzusteuern, ohne erst in den sonst praktizierten Mondumlauf zu gehen.

Die interessanteste Aufgabe bestand für die Astronauten SHEPARD und MITCHELL darin, im Fra-Mauro-Hochland den kopernikanisch 120 - 180 m hohen Cone-Krater von ca. 300 m Durchmesser aufzusuchen, zu ersteigen und an seinem Rand Gesteinsproben zu sammeln.

Schon vorher resignierte Shepard vor der Unmöglichkeit, auf dem Mond die Entfernung richtig einzuschätzen. Diese Feststellung basierte sicherlich auf der Diskrepanz zwischen dem Maßstab seiner Mondkarte und den tatsächlich vorgefundenen Entfernungen. Als die Astronauten schließlich an dem Cane-Krater mit ihren Mondkarren anlangten, rief SHEPARD triumphierend aus: "Ich habe einen neuen Krater entdeckt!"

Ein Kommentator im Fernsehstudio, der diesen Ausdruck missverstand, gab dazu folgende Erklärung für das Fernsehpublikum: "SHEPARD meint natürlich einen um einige Millionen Jahre jüngeren Krater!"

Die Astronauten verloren viel Zeit, um sich mit ihrem Karren zwischen den von diesem Krater ausgeworfenen Gesteinsbrocken hindurch zu lavieren. Man drang dann weiter in das Hochland ein, um etwas zu suchen, was man bereits gefunden hatte. Man nahm in der angegebenen Richtung den nächsten Hügel in Angriff und näherte sich nach einer halbstündigen Zeitverlängerung durch die Bodenstation seiner Kuppe bis auf ca. 45 m. Dann musste die sofortige Umkehr angeordnet werden. Dieser "Fehlschlag" gab den Wissenschaftlern einige Rätsel auf.

Mondbeben - Erdbeben

Als "SIEBENTEN KONTINENT" der Erde bezeichnet der sowjetische Astronom Dr. N. Kosyrew den Mond. Der mit der Goldmedaille der Internationalen Astronautischen Föderation ausgezeichnete Wissenschaftler vermutet einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen irdischen seismischen Erscheinungen und analogen Vorgängen auf dem Mond. Erdbeben könnten beispielsweise Mondbeben hervorrufen. Nach Berechnungen des Wissenschaftlers liegt bei Erdbeben die Zahl der seismischen Erscheinungen auf dem Mond dreimal so hoch wie normal.

Wir erinnern an den Aufprall der dritten Raketenstufe, die beim Apollo 13 Mondflug auf den Mond gelenkt wurde.

Im April 1970 wurde folgende Meldung veröffentlicht.

SCHWERE ERSCHÜTTERUNGEN NACH AUFPRALL

dpa. HOUSTON. Fast überraschend stellte sich in der Nacht zum Mittwoch in Houston heraus, dass Apollo 13 einen großen, wissenschaftlichen Erfolg erzielt hat. Der Aufschlag der dritten Saturnstufe auf dem Mond erfolgte präzise zur vorausberechneten Zeit um 2.09 Uhr MEZ und löste schwere Erschütterungen aus. Im Raumfahrtkontrollzentrum sagte Professor Frank Press aus Boston, Raketeneinschläge müssten von jetzt an als wichtigste Mittel der Mondforscher betrachtet werden. Die ersten Signale des künstlichen Mondbebens wurden 32 Sekunden nach dem Aufprall in Houston aufgefangen und dann um 19,22 Uhr aufgezeichnet. Press war der Ansicht, dass die Erschütterungen sich bis zu zehn Kilometer Tiefe im Mond auswirkten. Der Einschlag hatte eine vergleichbare Wirkung wie eine Explosion von elf Tonnen des herkömmlichen Sprengstoffes TNT. Nach den Berechnungen der Wissenschaftler sollte er einen im Durchmesser 30 Meter großen Krater in die Mondoberfläche reißen. Der von den Apollo-12-Astronauten im November vergangenen Jahres zurückgelassene Seismograph registrierte den Aufschlag rund 200 Kilometer von der Stelle, wo die Apollo- 13-Astronauten in den Hügeln des Fra-Mauro-Gebietes hätten landen sollen.

Lovell, der mit seinen beiden Gefährten zu diesem Zeitpunkt bereits um den Mond herumgeflogen und auf dem Rückweg zur Erde war, bemerkte etwas zynisch: "Nun hat wenigstens etwas geklappt."

Erklärung der Mondbeben aus der Sicht des Innenweltkosmos.

Der Innenweltkosmos als Hohlkugelkörper mit Fixsternkugel und Planeten ist ein organisches Hohlkugelsystem zellularer biologischer Struktur.

Folglich muss der Mond ein Hohlkörper mit Inhalt sein. Wird die Hohlschale des Mondes getroffen, so entsteht eine Schwingung, die sich vom Mond durch den Äther auch der Erdschale mitteilt.